Umgeben
von Olivenhainen und Weinbergen, ein reizvoller Ort alter Herkunft, dessen
wichtiger Zeuge nicht zuletzt die Burg ist, die von einer Anhöhe aus
diesen Ort dominiert.
Der Name Moniga stammt von der Göttin Diana Munichia, die hier einen heiligen
Tempel besessen haben soll. Moniga liegt im Herzen der sanften Hügel, die sich
von Salò bis nach Desenzano erstrecken. Die Altstadt befindet sich auf einer
kleinen Anhöhe, während sich der neuere Teil inmitten von schattigen
Olivenhainen bis zum See hinunter erstreckt, wo sich auch der malerische Hafen
befindet. Der Ort lebt vor allem vom Tourismus; Moniga bietet den Gästen viele
Hotels, Campingplätze, Ferienanlagen usw. Auch die Oliven- und Weinkulturen sind
hier besonders gut entwickelt: Moniga ist das größte Zentrum für die Produktion
des Chiaretto, ein für den Gardasee typischer Roséwein, der von den Weinkennern
der ganzen Welt geschätzt wird. Sehenswertes: Das Kastell. Die Stadtmauern von
Moniga wurden im 10. Jh. errichtet, um den Invasionen der Hunnen standhalten zu
können. Die San-Martino-Kirche. Sie erhebt sich gegenüber der Burg und gilt als
eine der ältesten Pfarrkirchen des Valtenesigebietes. Sie wurde im Oktober 1454
eingeweiht und in der zweiten Hälfte des 18. Jh. erweitert. Im Inneren befinden
sich fünf Altäre: der Hauptaltar mit dem Heiligen Martin und die Altäre von San
Giuseppe, San Rosario, Kruzifix und von der Seligen Jungfrau Maria.
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